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Regionales Entwicklungskonzept

ENTSTEHUNG

Die Bewerbung als LEADER-Region ist ein Wettbewerb. Um daran teilzunehmen, musste ein „Regionales Entwicklungskonzept" (REK) erarbeitet werden. Außer einer genauen Analyse der Region in Zahlen und Daten enthält das REK auch eine Stärken-Schwächen-Analyse (SWOT), die Definition von Zielen und die möglichen Akteure in der Region. Ideenreichtum und Sachverstand der Bürgerinnen und Bürger waren hier unverzichtbar. Angesprochen zur Mitarbeit sind und waren alle Bürger der Region, Vertreterinnen und Vertreter aus Vereinen und Verbänden, Wirtschaft und Landwirtschaft, sozialen und kulturellen Initiativen, Kommunen und natürlich private Projektinitiatorinnen und –initiatoren.

Über einen Zeitraum von über einem Jahr wurde ein regionales Entwicklungskonzept durch die regionalen Akteure in Zusammenarbeit mit einem Beratungsunternehmen im Bereich Regionalentwicklung ausgearbeitet. Nach der Vorbereitungszeit waren die konkreten Arbeitsphasen dabei:

  • FEBRUAR 2014 – MÄRZ 2014: Bestandsaufnahme u.a. über Interviews mit Vertretern von Kommunen, Unternehmen und weiteren Organisationen.
  • APRIL 2014 - JUNI 2014: Facharbeitsgruppen vertiefen Ziele in den einzelnen Aktionsfeldern. Regionalanalyse wird vervollständigt.
  • JUNI 2014 – SEPTEMBER 2014: Die einzelnen Bestandteile des Konzepts werden erarbeitet und zum Endbericht zusammengestellt.

INHALT

Die siebzehn Kommunen des LEADER-Gebietes haben vergleichbare Problemlagen. Schon in der Historie war der Kraichgau ein Durchgangsraum zu den umliegenden politischen und wirtschaftlichen Ballungszentren. Auch heute bringt diese funktionsräumliche Lage Besonderheiten mit sich. Das Gebiet muss sich mit Metropolisierungstendenzen in der Unternehmenslandschaft, sehr hohen Auspendlerquoten und einer geringen Arbeitsplatzdichte auseinandersetzen. Der Zuzug an jungen Einwohnerinnen und Einwohnern der letzten Jahre bietet Chancen für die Kommunalentwicklung, kann jedoch langfristig die Tendenz zur Überalterung nicht aufhalten und bringt zudem einen hohen Verbrauch an wertvoller Kulturlandschaftsfläche mit sich. 

Der Leitsatz der LEADER-Region Kraichgau lautet: KraICHgau-GESTALTE MIT! Hier kommt der Wille der Region zum Ausdruck, mit einer neuen Kultur des bürgerschaftlichen Engagements die Entwicklung der Heimat nach vorn zu bringen. Die strategischen Entwicklungsziele im Kraichgau fokussieren demgemäß auf Kooperation und Vernetzung sowie neuen bürgerschaftlichen Beteiligungsformen, ferner die Bewältigung des demografischen Wandels, auf Wertschöpfung und Arbeitsplätze, ein optimiertes Innen- und Außenmarketing und auf den Schutz natürlicher Ressourcen wie Landschaft und Klima. Diese Entwicklungsziele wurden drei Handlungsfeldern zugeordnet, die auf den nächsten Seiten vorgestellt werden. 

Alle Förderprojekte müssen zu diesen Handlungsfeldern und den entsprechend formulierten Zielen beitragen. Sollten Sie sich für eine finanzielle LEADER Förderung interessieren, ist eine genaue Studie der dort hinterlegten Absichten zu empfehlen, um dies in Ihrer Projektbeschreibung entsprechend zu berücksichtigen. Im Auswahlprozess wird bewertet, welchen Beitrag das Projekt zur Zielerreichung leistet.

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Leitung der Geschäftsstelle
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Tel: 07265 / 9120-21
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