Sechster Projektaufruf - Reichen Sie jetzt Ihre Projektbewerbung ein!

vom 02. Oktober bis 08. Januar
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Förderschwerpunkte

Bestimmte festgelegte Voraussetzungen und Kriterien muss eine Projektidee unbedingt erfüllen, wenn sie für eine LEADER-Förderung in Frage kommen soll. Nachfolgend haben wir die wichtigsten zusammengestellt.

Die LEADER-Förderung wird in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses gewährt. Die genaue Differenzierung der Fördersätze je nach Maßnahmenart finden Sie in der Fördersatztabelle der LEADER Aktionsgruppe Kraichgau. Großprojekte können in LEADER nicht gefördert werden, es gilt die Obergrenze der Nettogesamtkosten von 600.000 Euro. Das gesamte Antrags- und Abrechnungsverfahren ist aufwendig, daher gibt es eine Bagatellgrenze für die Förderung.  Diese liegt bei 5.000 Euro Fördersumme. Die Projekte dürfen noch nicht begonnen sein. Erst wenn ein positiver Zuwendungsbescheid der zuständigen Stelle vorliegt, kann mit der Umsetzung begonnen werden. Da für eine Bewerbung jedoch eine abgeschlossene Kostenplanung notwendig ist, muss sich das Vorhaben bereits in einem sehr weit fortgeschrittenen Planungsstand befinden.

LEADER ist ein Kulissenprogramm für den Ländlichen Raum. Dass heisst, dass nur Projekte gefördert werden können, die innerhalb der 17 Städte und Gemeinden liegen, die Teil des LEADER-Gebietes Kraichgau sind. Eine Ausnahme bilden die Städte Eppingen und Sinsheim. Hier können nur in den Stadtteilen Projekte gefördert werden, die Gemarkung der Kernstädte sind von der Förderung ausgenommen.

Wichtigste inhaltlich Voraussetzung zur Auswahl als Förderprojekt ist der Beitrag des Vorhabens zur regionalen Entwicklung. Hier hat sich die Region in einem großen Konsultationsprozess Schwerpunkte und Ziele gesetzt. Dabei sollen vor allem Ideen unterstützt werden, die innovativ/modellhaft für die Region sind und eine nachhaltige strukturelle Wirkung für Projektträger, Gemeinde und Region haben. Folgende Ziele wurden für den Kraichgau formuliert, diese sind drei Handlungsfeldern zugeordnet:

  • Tourismus stärken: Verbesserung der Infrastruktur, Angebote und Qualität für Tages- und Übernachtungsgäste
  • Landschaft pflegen: Erhalt und Nutzung der Kulturlandschaft insbesondere Streuobstwiesen, historische Weinberge und Hohlwege
  • Kulinarik vermarkten: Stärkung der Vermarktung regionaler Produkte und Aufbau neuer Wertschöpfungsketten
  • Zukunftsfähige Orte gestalten: Unterstützung der Willkommenskultur und Generationenfreundlichkeit
  • Kulturelle Angebote unterstützen: Schaffung von kulturellen Angeboten, Etablierung eines Kulturnetzwerkes
  • Lebenswerte Kommunen schaffen: Konzepte zur Nutzung von Leerständen und Baulücken, bedarfsgerechte Nahversorgung und nachhaltige Energieversorgung
  • Ehrenamt anerkennen: Unterstützerstrukturen für das Ehrenamt etablieren
  • Kleine Unternehmen stärken: Förderung von Existensgründungen- und festigungen, insbesondere für Frauen
  • Junge und kluge Köpfe fördern: Partnerschaften von Jugendlichen und regionalen Unternehmen und gute Freizeitmöglichkeiten schaffen

Unterstützt ihr Vorhaben eines oder mehrere dieser genannten Ziele? Zögern Sie nicht und kommen Sie in die LEADER-Geschäftsstelle. Wir schauen gemeinsam, ob Ihr Vorhaben in einer der vom Land vorgegeben Fördermodule passt und welcher Fördersatz möglich wäre.

Projektanträge können von Privatpersonen, Vereinen, Unternehmen, Kommunen oder anderen öffentlichen Trägern gestellt werden. Ihre Projektidee reichen Sie schriftlich, zum aktuellen Projektaufruf hin, bei der Geschäftsstelle des Vereins Regionalentwicklung Kraichgau e.V. ein. Dazu wird auf den Seiten des Projektaufrufs ein Formblatt zur Verfügung gestellt.

Wichtige Informationen zur Förderung und dem Ablauf sind auch in einem Merkblatt (s. Downloads) hinterlegt. Die Förderbestimmungen sind sehr komplex, deshalb wird eine individuelle Rücksprache mit der LEADER Geschäftsstelle empfohlen. 

INFORMATIONEN ZU WEITEREN FÖRDERPROGRAMMEN

LEADER ist zwar ein eigenständiges Förderprogramm, speist sich aber aus bestehenden Landesrichtlinien, die auch eigenständige Fördermöglichkeiten des Landes bieten. Diese sind:

An die LEADER Geschäftsstelle werden unterschiedliche Förderanfragen gestellt, für die es teilweise Fachförderprogramme bzw. andere Fördermöglichkeiten gibt und die deshalb nicht über LEADER gefördert werden können. Da sich die Förderbedingungen immer wieder ändern, wird auf die jeweilige Homepage bzw. Förderübersicht verwiesen. Die LEADER Geschäftsstelle vermittelt gern Ansprechpartner, sollte für Sie eines dieser Förderprogramme in Betracht kommen.  

  • LEADER ist ein Förderprogramm, das unter der Verwaltung des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum (MLR)  steht. Der Förderwegweiser des MLR umfasst ein breites Spektrum an Fördermöglichkeiten. Über diesen Wegweiser gelangt man über die thematische Gliederung oder über die Stichwortsuche zu einer Vielzahl an Fördermöglichkeiten, auch über die Angebote des MLR hinaus.
  • Im Rahmen des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in Baden-Württemberg werden Projekte im Bereich „Innovation und Energiewende“ u.a. mit der Richtlinie „Spitze auf dem Land“ gefördert. Mehr Informationen auf den Seites des Ministeriums für Ernährung und Ländlichen Raum  .
  • Förderprogramme im Zuständigkeitsbereich des Wirtschaftsministeriums werden im dortigen Förderwegweiser   dargestellt.
  • Unter dem Motto „Chancen fördern“ setzt das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren gemeinsam mit seinen Partnern die Förderung mit dem Europäischen Sozialfonds (ESF)   im Land um.
  • Für den Bereich Energieeinsparförderung – auch für das Förderprogramm „Klimaschutz Plus” des Umweltministeriums – hält die „KEA” Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg GmbH ihr Angebot unter diesem Link   bereit. 

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Ihr Ansprechpartner:

Dorothee Wagner
Leitung der Geschäftsstelle
Schlossstraße 1
74918 Angelbachtal
Tel: 07265 / 9120-21
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